Die AUSSENWIRTSCHAFT AUSTRIA der Wirtschaftskammer Österreich (WKO) hat mit Michael Otter einen neuen Leiter. Der gebürtige Steirer folgt seinem ebenfalls aus der Steiermark stammenden Vorgänger Walter Koren nach, der die Außenwirtschaftsorganisation 15 Jahre lang geleitet hat und nun als österreichischer Wirtschaftsdelegierter nach Los Angeles geht.

Der berufliche Werdegang führte Otter nach der Absolvierung des Studiums der Handelswissenschaften über die Unternehmensberatung HSO Business System in den Niederlanden im Jahr 1998 in die AUSSENWIRTSCHAFT AUSTRIA. Nach Stationen als österreichischer Wirtschaftsdelegierter in Abu Dhabi, New York, Seoul und Tokio baute er zuletzt als stellvertretender Abteilungsleiter die neue „Innovationsagentur“ in der AUSSENWIRTSCHAFT auf. „Die Außenwirtschaftsorganisation der WKO ist der verlängerte Arm der österreichischen Wirtschaft im Ausland. Wir helfen mit unseren Services bei den ersten Schritten über die Grenzen, bei der Geschäftspartnersuche, bei der Projektabwicklung bis hin zu rechtlichen Problemen. Ich selbst bin seit 20 Jahren für die österreichischen Unternehmen tätig und begleite sie bei ihren Auslandsgeschäften. Jetzt die Gesamtkoordination der AUSSENWIRTSCHAFT zu leiten, ist für mich eine ­Herausforderung, auf die ich mich freue. Mein Dank gilt selbstverständlich auch meinem Vorgänger Walter ­Koren, von dem ich ein bestens eingespieltes Team übernehme“, so Otter.

Im Interview mit Michael Otter, Leiter AUSSENWIRTSCHAFT AUSTRIA:

Was sind Ihre Pläne für die AUSSENWIRTSCHAFT AUSTRIA?
Wir wollen Internationalisierungsunterstützer sein und Chancen an den weltweiten Innovationshotspots aufspüren, diese den österreichischen Unternehmen vermitteln und sie dabei unterstützen, innovative Produkte zu exportieren.

Welche Aktivitäten sind geplant?
Wir haben Abkommen mit Top-Forschungseinrichtungen wie dem MIT, Stanford oder der ETH Zürich abgeschlossen. Damit verknüpfen wir die österreichischen Unternehmen mit den weltweiten Netzwerken dieser Top-Unis.

Was sind Ihre Wünsche für die Wirtschaft?
Die Exportförderung sollte langfristig abgesichert werden. Zudem ist Österreich als kleines, exportorientiertes Land auf offene Märkte angewiesen, daher Ja zum Abschluss weiterer EU-Handelsabkommen.

Ihre Eindrücke bzw. Ihr persönliches Highlight bisher?
Viele Highlights – die Begleitung und Unterstützung der österreichischen Betriebe auf den Weltmärkten. Das macht dann schon stolz, Rot-Weiß-Rot rund um den ­Erdball zu sehen.

Foto: AUSSENWIRTSCHAFT AUSTRIA

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