Die Prowinter von 10. bis 12. April in der Messe Bozen ist die Messe für Verleih und Service in der Bergindustrie. Alljährlich treffen sich nach Ende der Saison Fachbesucher, um sich in Ruhe zu informieren und Ideen für die bevorstehende Saison zu sammeln. Ein Highlight wird das Prowinter Startup Village 2018.

Gesucht wird bei dem Prowinter Startup Village die beste Idee für den Verleih sowie für Sport und Tourismus am Berg. Zehn Finalisten kämpfen in zwei Pitch-Sessions um den Titel „Winner of the Day“, der zweimal vergeben wird. Die beiden Gewinner dürfen sich über einen Messestand auf der Prowinter 2019 freuen.

Start-ups zeigen auf

Die Initiative der Messe Bozen gemeinsam mit dem Ecosystem Sports & Alpine Safety von IDM Südtirol sowie Brennercom und Plank spiegelt die rasche Entwicklung in der Branche wider. Neuheiten sind ein begehrtes Gut. Und nur wer kreativ am Ball bleibt, kann an der Spitze mitspielen.

Österreich mit dabei

Unter den zehn Finalisten ist auch „Enchant“ aus der Schweiz. Die App verwandelt Gebiete in virtuelle Spielwiesen und schafft gleichzeitig eine digitale Werbefläche für Betriebe. Käufe können direkt über den QR-Code-Scanner getätigt werden.

Aus Österreich stammt „Fimboo“. Die Ski- und Wanderstöcke werden in Österreich und Uganda aus Bambus und recyceltem Plastik produziert. Das ist nicht nur umweltfreundlich, sondern erfüllt auch hohe Qualitätsansprüche. „Gigaglide“, ebenfalls aus Österreich, ist eine Hightech-Imprägnierung, die nur umweltfreundliche Stoffe enthält und so eine nachhaltige Alternative zu traditionellem Wachs darstellt.

Sicherheit ist Trendthema

Das Projekt „Wearit“ aus Italien sammelt und analysiert Daten über Skifahrer und deren Können. Das passiert mit einem Sensor, der mit einem Clip am Skischuh befestigt ist. Der „Power Buddy“ von Bluebird Mountain aus Deutschland ist eine faltbare Drohne, die am Rucksack befestigt wird. Im Falle einer Lawine hebt die Drohne ab und verfolgt das Signal des Skifahrers aus der Luft.

„Hallas“ aus Island ist eine besonders leichte und handliche Notfalltrage, die vor allem in schwierigem Gelände herkömmlichen Tragen überlegen ist. Das deutsche Start-up ProteGear kann via Satellit Notrufe absetzen.

Die Skipiste wird virtuell

Weiters mit dabei ist „Fatmap“, eine neue Web-Plattform und mobile App- Die Angebote von Regionen kann man hier mittels animierter 3-D-Karten, die auf hochauflösenden Satellitenbildern basieren, darstellen. Ebenfalls auf Virtual- und Mixed-Reality-Technologien spezialisiert ist das italienische Start-up „Wrapping Reality“.

Der zehnte Teilnehmer ist „eczo.bike“ aus Russland. Das Produkt ist ein Aufrüstsatz, der ein Fahrrad in ein E-Bike verwandelt, das bis zu 80 km/h erreichen kann.

Foto: Marco Parisi

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