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Wiener Software bringt L. A. zum Klingen
am 26.01.2012 14:37
© VSL
Mit der gelungenen Benutzeroberfläche von Vienna MIR PRO können Produzenten, Toningenieure und Komponisten die weltberühmte Akustik des Wiener Konzerthauses für ihre Arbeit nutzen.
Die Vienna Symphonic Library war auf der NAMM Show 2012 in aller Munde – und in allen Ohren. Dank der neuen Software-Innovation Vienna MIR PRO können nun Komponisten weltweit die Akustik des Wiener Konzerthauses in ihre Arbeit einbauen.

Anaheim, Los Angeles: Die große Show der National Association of Music Merchants, kurz NAMM, ist eine der wichtigsten Musikmessen der Welt. Bei der Winterausgabe schaffte es ein österreichisches Unternehmen, zum Gesprächsthema zu werden: Vienna Symphonic Library. Gründer und Geschäftsführer Herbert Tucmandl stellte die neuen Produkte vor Ort vor. Das Highlight: Vienna MIR PRO.

Konzerthausklang fürs Studio

Die aufsehenerregende Software basiert auf der revolutionären "Multi Impulse Response"-(MIR)-Faltungshall-Technologie. Vor allem Komponisten waren von der Misch- und Raumsimulations-Software begeistert. Nicht weniger als 11.000 Hallimpulse direkt aus dem Wiener Konzerthaus stehen zur Verfügung. Damit ist es möglich, den authentischen Klang aller vier Säle am Computer nachzubilden. Wichtiges Feature der Software ist die einfache Bedienbarkeit und die gelungene grafische Oberfläche.

Damit können virtuelle Instrumente wie jene der Vienna Symphonic Library im Raum platziert werden. Doch nicht nur das: Auch Liveaufnahmen, etwa von Gesang, sind dank Audio-Eingängen nachbearbeitbar. Die Akustik des Wiener Konzerthauses kann also detailgetreu und per Knopfdruck ins Wohnzimmer oder Studio geholt werden. Definitiv ein Highlight für Komponisten, Toningenieure und Produzenten.

Zusätzliche Hallräume liefern die Vienna MIR RoomPacks. Darunter jene der Teldex-Aufnahmehalle in Berlin sowie drei Aufnahmestudios des ORF Funkhauses in Wien. RoomPack 3, "Mystic Sapces" betitelt, ist besonders interessant und liefert mehr als 4.200 Impulsantworten von außergewöhnlichen Kirchen. Zwei Beispiele dafür sind die Jugendstilkirche am Steinhof oder die spätgotische Wallfahrtskirche Maria Strassengel.

Vienna Symphonic Library

Die Vienna Symphonic Library ist Weltmarktführer im Bereich der virtuellen Orchestermusikproduktion. Internationale Filmkomponisten wie Danny Elfman, Alan Silvestri, James Newton Howard sowie Oscar-Gewinner Michael Giacchino nützen die Musiksoftware ebenso wie Herbie Hancock, Lenny Kravitz, Beyoncé, Céline Dion und Massive Attack. Seit dem Jahr 2000 werden unter der Leitung von Herbert Tucmandl Einzeltöne und Tonfolgen aller Orchesterinstrumente, von der Solo-Violine bis zum Kontrabass-Ensemble, vom Heckelphon bis zum Bösendorfer-Imperial-Konzertflügel, in der hierfür errichteten Silent Stage aufgenommen. Derzeit sind mehr als 1,5 Millionen Samples auf DVD und als Download erhältlich – die mit Abstand größte Sammlung an Audio-Samples eines einzelnen Unternehmens.

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