OCTANORM feiert 2019 sein fünfzigjähriges Jubiläum. Der Filderstädter Messebausystemhersteller blickt zurück auf fünf erfolgreiche Jahrzehnte, in denen man der Zeit stets ein Stück voraus war.

Während 1969 die Studenten auf die Straßen gingen, machte Neil Armstrong seine ersten Schritte auf dem Mond. In dieser Zeit des Aufbruchs gründete Hans Staeger die OCTANORM-Vertriebs-GmbH. Der gebürtige Berliner prägte das Unternehmen mit schwäbischem Fleiß und visionären Ideen. Grundstein für den Erfolg war ein achteckiges Messesystem, dem OCTANORM seinen Namen verdankt und mit dem man gleich neue Maßstäbe setzte.

Nachhaltigkeit ist Ende der Sechzigerjahre noch kein Thema gewesen, auch nicht in der Messewelt. Damals war es üblich, Messestände nach einem einmaligen Einsatz zu entsorgen. Der Umweltgedanke spielte bei unternehmerischen Entscheidungen noch keine große Rolle, doch die wirtschaftlichen Vorteile eines wiederverwendbaren Systems überzeugten schnell die Aussteller. Und das nicht nur in Deutschland, sondern weltweit. Lange bevor das Schlagwort von der Globalisierung die Runde machte, dachte man in Filderstadt international. Bereits 1971 wurde ein Lizenznehmer in Australien gewonnen, vier Jahre später folgte die Gründung einer Tochter in Brasilien.

Heute baut man in über 80 Ländern auf Systeme von OCTANORM. In Shanghai, Las Vegas, Sydney, Johannesburg und Moskau, überall wo sich Unternehmen präsentieren, ist OCTANORM dabei. In den Achtzigerjahren wurde außerdem OSPI gegründet, das größte Messebaunetzwerk der Welt, mit Partnern in 40 Ländern. Nur bei der Qualität setzt man, als eines der ganz wenigen Unternehmen der Branche, rund um den Globus auf denselben Standard „Made in Germany“.

Mit rund 300 Mitarbeitern produziert OCTANORM weltweit. Das Ursystem hat sich im Laufe der Jahre natürlich weiterentwickelt, so umfasst das Portfolio inzwischen eine Vielzahl von richtungsweisenden Systemen. Diese kommen längst nicht mehr nur beim Messebau, sondern beispielsweise auch bei individuellen Projekten und im Retail zum Einsatz. Gleich geblieben ist das Material, aus dem sie gefertigt werden: voll recycelbares Aluminium. Bei den Entwicklungen bewegt sich das Unternehmen als Technologietreiber in neuen Dimensionen, gerade wird mit Hochdruck an Zukunftsthemen wie Virtual und Augmented Reality oder Künstliche Intelligenz gearbeitet. Da will man sich auch nicht allzu lange mit Jubiläumsfeierlichkeiten aufhalten.

Geschäftsführer Thomas Gräter: „OCTANORM ist auch deshalb so erfolgreich, weil der Blick immer in die Zukunft gerichtet war, nicht in die Vergangenheit.“ Für alle, die mehr über die Geschichte von OCTANORM erfahren möchten, wird gerade eine Jubiläumsausgabe des OCTANEWS-Magazins vorbereitet, die im Frühjahr erhältlich sein wird.

Foto: Octanorm

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