Eine achtköpfige Jury hat sich entschieden: Der Neubau der Halle 5 im Dornbirner Messequartier geht an das Bregenzer Architekturbüro Bechter Zaffignani Architekten ZT GmbH. Das Projekt des Bregenzer Architekturbüros wurde aus insgesamt 21 eingereichten Projekten ausgewählt.

Anstatt der ursprünglichen Renovierungsvariante entschieden sich die beiden Eigentümer, Land Vorarlberg und Stadt Dornbirn, im Frühjahr dieses Jahres für einen Neubau der bestehenden Infrastruktur, da sich dies als weniger aufwendig erwies. Die Baukosten für das Projekt sind mit rund 6,5 Millionen Euro festgelegt und werden vom Land und der Stadt im Verhältnis 60:40 getragen. Die Abbrucharbeiten beginnen im ­Anschluss an die Herbstmesse 2018. Die Fertigstellung soll rechtzeitig zur Weltgymnaestrada erfolgen, die vom 7. bis zum 13. Juli 2019 bereits zum zweiten Mal in Dornbirn stattfindet. „Die mehr als 40 Jahre alte Halle sollte ohnehin saniert oder erneuert werden. Mit dieser Investition, für die wir wieder das Land als Partner gewinnen konnten, stärken wir den Sport, aber auch den Messestandort Dornbirn“, erklärt Bürgermeisterin Dipl.-Vw. Andrea Kaufmann.

Sport weiter stärken

Mit der Beauftragung des Architektur­büros Bechter Zaffignani Architekten ZT GmbH wurde ein wichtiger Schritt für die Entwicklung der „Sportachse“ im Messequartier gesetzt. Mit dem Neubau wird nämlich die sportliche Infrastruktur in Dornbirn verbessert und das 2007 gegründete „Turnsportzentrum“ erhält eine neue Bleibe. Gleichzeitig können auch dem Badminton-Verband neue Flächen zur Verfügung gestellt werden. Um bei den großen Publikumsmessen im Frühjahr und im Herbst eine bestmögliche Nutzung für den Messebetrieb garantieren zu können, werden die neuen Hallen sowohl für Sport- als auch für Messenutzung konzipiert.

„Das geplante Gebäude bildet mit dem Bestand ein gut proportioniertes, volumetrisches Ganzes und klärt die Außenräume vorbildlich. Im Inneren weist das Projekt interessante, ausgewogene und hochwertige Raumfolgen auf und kann dabei auch die komplexen und funktionalen Anforderungen optimal erfüllen“, so die Begründung der Jury, weshalb die Wahl auf das Projekt des Architekturbüros Bechter Zaffignani fiel.

Foto: Bechter Zaffignani Architekten ZT GmbH

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