Das Austrian Convention Bureau (ACB) vergab die Best Meeting Thesis Austria 2017 in Wien. Der Preis für die beste Masterarbeit ging an die Absolventin des IMC Krems, Linda Dünser, für ihre Arbeit über den Einfluss der Generation Y auf Meeting-Formate. In der Kategorie „Bachelorarbeit“ gewann Teresa Mayr, Absolventin der FHWien der WKW, mit ihrer Arbeit über das Thema Green Catering.

Die Award-Verleihung im Novotel Wien Hauptbahnhof bot Einblicke in aktuelle Themen der Tagungsbranche und gezieltes Networking für den Branchennachwuchs. Insgesamt sechs Absolventinnen präsentierten ihre wissenschaftlichen ­Arbeiten, die an der FHWien der WKW, IMC Fachhochschule Krems und Donau-Universität Krems verfasst wurden. Der Themenkreis spannte sich von Destina­tionsmarketing und Social Media Marketing für Kongresse über Green Meetings bis hin zu Trends in der Tagungsindus­trie. Die Punktevergabe erfolgte über ein Reviewing-Verfahren im Vorfeld sowie die Bewertung einer Fachjury vor Ort zu je 50 Prozent.

Zu gewinnen gab es als Hauptpreise Flüge von Austrian Airlines sowie Freiregistraturen für die Jahres­tagung des Verbandes, die Convention4u. „Wir holen junge Absolventen quasi vor den Vorhang und geben ihnen damit die Möglichkeit, sich mit ,alten Branchen­hasen‘ auszutauschen, erste Eindrücke zu bekommen und wichtige Kontakte zu knüpfen“, erklärte Christian Mutschlechner, Präsident des Austria Convention Bureaus.

Gewinnerinnen des Abends

Bei den Masterarbeiten überzeugte Linda Dünser mit dem Thema „Meet the Generation Y – Congress Formats Today and Tomorrow“. Die Anpassung an Bedürfnisse und Erwartungen der Generation Y gilt als wesentliche Voraussetzung für zukünftigen Erfolg in der Meeting Industry. Die Arbeit zeigt, dass diese Generation eine aktive Einbindung auf Kongressen und Tagungen erwartet, die durch interaktive und partizipative Formate erreicht werden soll. Wissen soll nicht nur vermittelt, sondern gemeinsam direkt vor Ort entwickelt werden. Teresa Mayr gewann in der Kategorie Bachelorarbeit mit ihrer Arbeit „Umweltschutz im Kongressalltag – Green Catering im Rampenlicht“.

In Experteninterviews erhob die Oberösterreicherin Motive für die Green-Meeting-Lizenzierung sowie Gründe, die Catering-Betriebe davon abhalten. Die Ergebnisse zeigen, dass vor allem der Vorsprung gegenüber Mitbewerbern sowie ein verbessertes Image eine Lizenzierung begünstigen. Als Hindernisse wurden erschwerte Bedingungen durch historische Standorte und strenge Energiekriterien erhoben. „Die vielfältigen Anforderungen der Branche sowie ihre Dynamik setzen eine fundierte Ausbildung voraus. Das ACB mit seinen Mitgliedern freut sich, Studenten durch Gastvorträge an Schulen, Universitäten und Fachhochschulen mit Expertise bei wissenschaftlichen Arbeiten und wichtigen Kontakten zu unterstützen“, ­erläutert Michaela Schedlbauer-Zippusch, Geschäftsführerin des ACB, den Fokus ­ihrer Arbeit im Dachverband.

Foto: Austrian Convention Bureau

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