In ihrer sechzehnten Ausgabe hat die Integrated Systems Europe (ISE) einen neuen Besucher- und Ausstellerrekord erzielt. Auch sonst stehen die Zeichen auf Expansion mit dem Anspruch, zum weltgrößten Branchenereignis aufzusteigen.

Größer ist besser: Nach dieser Maxime hat die heurige Ausgabe der Integrated Systems Europe alle Register gezogen. 1.300 Aussteller teilten sich die rund 56.000 Quadratmeter große Ausstellungsfläche im Amsterdamer RAI Exhibition and Convention Centre. 225 der Aussteller sind heuer zum ersten Mal auf der ISE gewesen, und bedenkt man, dass 92 Prozent der Ausstellungsfläche für die ISE 2020 schon fix gebucht sind, lässt sich ermessen, wie begehrt die Teilnahme an dieser Messe für AV-Profis ist.

Auch auf Besucherseite gibt es heuer einen Rekord zu vermelden: 81.268 Besucher, davon ein Drittel Erstbesucher, haben den Weg nach Amsterdam gefunden, um sich über Neuheiten der Medien- und Eventbranche zu informieren.

Der Eindruck zählt

Eines der Kernthemen der diesjährigen ISE war die sogenannte immersive Technik, die den Besucher regelrecht mit den Darbietungen verschmelzen lässt. Ein Anspruch, der zwar seit jeher die AV-Branche beflügelt, aber angesichts fortgeschrittener Computertechnik im Wortsinn zum Greifen nah scheint. Motion Capturing, virtuelle Erlebniswelten und erweiterte Wahrnehmungsmöglichkeiten sind nur einige Beispiele dafür, wie schnell anspruchsvolle Lösungen in den Mainstream einfließen.

Daraus ergeben sich teils völlig neue Ansätze, die erst in der Praxis erforscht und angepasst werden müssen: Ein riesiges Fachgebiet, das die entsprechend ausgerichteten Messen die nächsten Jahre über beschäftigen wird. Dazu gab es auch zahlreiche Konferenzen, Workshops und Kursangebote im Rahmen der ISE, in denen neuen Trends auf den Zahn gefühlt wurde.

Neues Glück im Süden

Wie geht es weiter mit einer der größten Fachmessen der Entertainment- und Medienbranche, wie mit der Branche selbst? Was die ISE angeht, so wird der langjährige Veranstaltungsort RAI in Amsterdam bald Geschichte sein. Die ISE 2020 wird noch einmal dort stattfinden, ab 2021 aber wird die Messe in den Süden Europas übersiedeln. Barcelona mit seinem markanten neuen Ausstellungszentrum Gran Via, entworfen vom japanischen Architekten Toyo Ito, wird dann als Austragungsort dienen.

Dort warten acht Hallen mit insgesamt 200.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche auf die Veranstalter. Das sollte für die kommenden Jahre ausreichen, auch angesichts des weltweiten Wachstums der Medien- und Veranstaltungsbranche. Großzügige Expansionsmöglichkeiten sind schlussendlich ausschlaggebend gewesen für die Wahl Barcelonas. Wer noch einmal eine ISE am alten Standort besuchen möchte, sollte sich den Zeitraum von 11. bis 14. Februar 2020 schon einmal freihalten.

Foto: Anastasia Burdeeva

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