Zusätzliche Hallen und neue Zukunftsplattform für Start-ups und Nachwuchskräfte: Die Weltleitmesse für Wasser-, Abwasser-, Abfall- und Rohstoffwirtschaft findet von 14. bis 18. Mai dieses Jahres auf dem um zwei weitere Hallen erweiterten Münchner Messegelände statt, die jetzt bereits vollständig belegt sind.

Die IFAT setzt auf Zukunftsthemen: Die Messe berücksichtigt erstmals das Thema „Nachhaltigkeit im Straßenbau“. Eine Sonderschau widmet sich ressourcenschonenden Verfahren und Maschinen sowie langlebigen Materialien für den Straßenbau. Und unter dem Titel experience. science.future. gibt es erstmals eine ­Plattform für Wissenschaft & Forschung, Bildung & Trainings, Jobs & Karriere ­sowie Start-ups – für Vordenker und Nachwuchskräfte der Umweltbranche.

Für ­Silvia Fritscher, Projektleiterin der IFAT, sind Ideen- und Nachwuchsförderung gerade im Umweltsektor essenziell: „Mit den zunehmenden Diskussionen um Umwelt- und Klimaschutz wächst auch die Nachfrage nach qualifizierten Fachkräften und zukunftsweisenden Inno­vationen. Mit ­experience.science.future. antworten wir auf diese Nachfrage und vernetzen die klugen, aufstrebenden Köpfe der Branche miteinander.“

Sonderausstellungsfläche und Fachvorträge

Zu den Kernthemen des Programms ­zählen unter anderem der aktuelle Stand der Technik beim Straßenrückbau, der Abbruch und die Aufbereitung von Materialien zur Wiederverwertung, die Optimierung von Logistik-Prozessen und der Qualitätssicherung sowie die Ausschreibungsanforderungen der Zukunft. Konzeptioneller Partner ist der Verband der Baubranche, Umwelt- und Maschinentechnik e.V. (VDBUM), der begleitend zur Sonderausstellung Fachvorträge organisiert.

Auch die Digitalisierung spielt eine große Rolle, so Dieter Schnittjer, Geschäftsführer des VDBUM: „Für die Bauwirtschaft kommt die Digitalisierung mit großer Wucht. Speziell im Straßenbau gibt es Bauprozesse, die durch digitale Technik wirtschaftlicher, planbarer und dokumentationssicherer gestaltet werden können. Genau diese Lösungen wollen wir zusammen mit den Fachexperten auf der IFAT 2018 vorstellen.“

Foto: Messe München

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