„The Future of Business Travel“ war das Thema des ARCOTEL Hotels Branchentreffs im ARCOTEL Kaiserwasser. Mehr als 50 Vertreter von Politik und Hotellerie sowie interessierte Gäste trafen sich, um über Anforderungen der jungen Generation an Geschäftsreisen und die Trends in der Branche zu diskutieren.

Auf dem Podium saßen Christian Cohrs, Redaktionsleiter des Magazins Business Punk aus Berlin, Mag. Dr. Susanne Baumann-Söllner, Vorständin für Kongressmanagement und Sprecherin des Vorstands des Austria Center Vienna, Peter Tolinger, Geschäftsführer Verkehrsbüro Business Travel GmbH und Mitglied des erweiterten Vorstands der Austrian Business Travel Association, sowie Martin Lachout, Vorstand der ARCOTEL Hotel AG. Moderiert wurde von Messe & Event-Chefredakteur Christoph Berndl. Initiatorin des Branchentreffs ist Dr. Renate Wimmer, Eigentümer der ARCOTEL Hotels Unternehmensgruppe.

Wie sehen die Präferenzen aus?

„Der Geschäftsreisende selbst trifft die Entscheidung, das ist die wichtigste Entwicklung auf die wir uns einstellen müssen“, erklärt Tolinger und es komme bei den Geschäftsreisenden nicht nur die nächste Generation nach, sondern insgesamt seien Geschäftsreisende immer jünger.

Baumann-Söllner stimmte zu: „Die Kongressgäste werden jünger und weiblicher. Wir haben heuer erstmalig eine kostenlose Kinderbetreuung angeboten und es wurde sehr gut angenommen.“ Und sie betonte: „Das Vernetzen der Teilnehmer, das persönliche Gespräch ist ganz wichtig, gerade bei der jungen Generation. Dem entsprechend haben wir auch in den vergangenen Jahren sehr viel in neue Netzwerk- und Loungebereiche investiert.“

Service geht vor

Die Wichtigkeit von Fotomotiven für Social Media hob Lachout hervor: „In den ARCOTEL Hotels gibt es für jedes Haus einen individuell designten Sessel, der häufig als Fotomotiv für Social Media zum Einsatz kommt.“ Dennoch: Viele Hotels und Destinationen nutzten Social Media für ihr Marketing, am Ende sei die persönliche Empfehlung vor Ort aber doch noch wichtiger als die eher zufällig entdeckte Location auf Instagram, meinte Cohrs. Auch eine Infrastruktur zum Arbeiten sei wichtig und er schlug vor, dass Hotels in der Lobby mit Arbeitsflächen experimentieren und Co-Working anbieten. Man wolle nicht alleine im Hotelzimmer arbeiten, sondern auch andere Menschen kennenlernen. „So, wie es sich durchgesetzt hat, dass ein Hotel eine gute Bar braucht, so sollte auch der gute Co-Working-Space im Angebot sein.“

Mythos Bleisure-Konzept

Enormes Potenzial verorteten die Diskussionsteilnehmen im „Bleisure“-Konzept, welches Business und Leisure, also Geschäftliches mit privatem Programm verbindet, auch wenn es sich prozesstechnisch noch herausfordernd gestalte – Stichwort Datenschutz. „Herangetastet an das Konzept ‚Bleisure – Business & Leisure‘ haben wir uns mit dem ARCOTEL Donauzentrum“, erklärt Lachout. Hier gibt es nicht das klassische Restaurant, sondern einen „Livingroom“ zum Co-Worken. Dieser werde vom jüngeren Publikum gut angenommen. „Allerdings ist es keine Einnahmequelle einen Sessel im Co-Working-Space stundenweise zu vermieten“, verriet er den Hoteliers in der Runde. Es funktioniere über die Umweg-Rentabilität.

Terminaviso: Der nächste Branchentreff findet am 19. März 2019 statt, das Thema ist „Städtetourismus“.

Foto: ARCOTEL Hotels

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